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Die Geschichte der KG Hehler

Die Gründung des ursprünglichen „Hähler Fastelovend“ geht in das Jahr 1927 zurück.

Damals wurden von den „größten Jecken der Republik Hehler“ - wie es in einem alten Protokoll heißt - im „Hotel ZUR BLAUEN AMPEL (Haus Gather)“ - nachher umgetauft in „DOMPROBST-HOTEL“ eine „Sülzquantengesellschaft“ gegründet. Bei der folgenden ersten Generalversammlung wurde der Verein in „Schweetfööt“ umbenannt. Ebenso wurden auf der Gründungsversammlung Statuten festgesetzt.

Diese sind auszugsweise:

1.  Jedes Jahr - am 11. 11. - ist eine Generalversammlung.
2.  Der monatliche Beitrag wurde auf 11 Pfennig festgelegt.
3.  § 11 der Statuten besagte, sobald die Vereinskasse einen Betrag von 
    11,00 Mark erreicht hat, wird „ein großes Jubelfest“ veranstaltet.
4. Jedes Jahr soll wenigstens ein Ausflug gemacht werden. Das 
     Ausflugsziel darf jedoch nicht weiter als 30 km von Hehler entfernt sein.

Anlässlich des Jahresberichtes der gleichen Versammlung wurde man sich einig, - so wörtlich dem Protokoll von damals entnommen - „dass wohl im vergangenen Jahr genug Blödsinn passiert sei, um ernsthaften Menschen einige frohe Stunden zu bereiten.“

Damit war die erste „Närrische Sitzung“ der KG Hehler beschlossen und die Rollen wurden verteilt.

Es wurden damals gewählt:
Der Onkel Präsident, Arnold Couson
Poppelappegottfried Kassierer, Heinrich Lennartz
Tintepöttscheslecker Schriftführer, Lorenz Plücken
De Dohle Zeremonienmeister, Leo Schmitz
Jupp Propagandaminister, Josef Hirtz
Hannes Pressewart, Johannes Lenzen
Jakob Schatzmeister, Jakob Lambertz 
Mattes staatlicher Schlichter für Streitigkeiten, Matthias Lambertz
Ebert Kapellmeister, Willi Elbers
Hennes Nachrichtendienst, Johannes Lennartz
Hein Sicherungsdienst und Akrobatik, Heinrich Jackels
 

Alle Narren nahmen - bis auf die bei den Ehefrauen gebliebenen - die Wahl an.
Sodann wurde angeregt, mit der benachbarten Gesellschaft „Spönnradsbeen“ „ein Fußballduell“ zu veranstalten. Als „Diplomaten zum Verhandeln“ wurden vorgeschlagen:
Leo Schmitz und Heinrich Lennartz
Beide nahmen die Wahl an.

Beiden wurden jedoch keine Spesen zugebilligt, weil - wie es im Protokoll heißt - es sonst zu leicht der Fall sein könnte, dass sie „Frau und Kind verlassen“.

Dieses einzige schriftliche Überbleibsel aus der „Pionierzeit“ unserer Gesellschaft endet mit dem Satz: „Hiermit fand eine in der Geschichte der Schweetfööt sehr wichtige Versammlung ihren Abschluss“.